Das Kind und der Architekt:

wer lernt von wem? Brasilien, 2015

Könnte man sich Architektur als die Schaffung von Orten voller Begeisterung und "unvorhersehbarer Freiheit" vorstellen? Man sieht diese Komponente in den Augen der Kinder und in ihren Gesten, wenn sie ihre Spielräume gestalten, bauen und umbauen. Ich schlage vor, dass es möglich und wünschenswert ist, einen sensiblen Dialog mit den Kindern aufzubauen, der zur Erfindung einer neuen kreativen Sprache führt, in der Akteure wie KünstlerInnen, PädagogInnen und TherapeutInnen teilnehmen. Ausgehend von der Verbindung zwischen Praxis und Theorie versuche ich, eine neue Art von Architekturprojekt zu nachdenken,  bei der der Architekt in Partnerschaft mit den Kindern arbeitet, sich von seiner Rolle als Hauptautor verabschiedet und neue eine Rolle als Katalisator von einer Netzwerk kreativer Handlungen übernimmt. 

 

Das Buch wurde im Februar 2015 in São Paulo in der Buchhandlung "Livraria da Vila" veröffentlicht. Im Juni desselben Jahres fand eine zweite Veröffentlichung - mit Debatte - für die brasilianische Gemeinschaft in der Schweiz statt, die vom CEBRAC - Centro Brasil Cultural organisiert wurde.